Brustvergrößerung mit Eigenfett – woher kommen die Fettzellen?

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett kann für einige Frauen eine interessante Alternative zu einer Vergrößerungs-OP mit Implantaten darstellen. Dabei werden Fettzellen in die Brust injiziert, welche vorab in einer Fettabsaugung aus dem Bauch oder den Oberschenkeln entnommen worden sind. Die Fettzellen können auch aus dem Po oder der Hüfte stammen.

Für welche Frauen eignet sich das Brüste vergrößern mit Eigenfett?

Brüste vergrößern mit Eigenfett ist ideal für Frauen, die nur eine minimale Vergrößerung der Brust erreichen möchten. Die Behandlungsmethode kann auch eine gute Wahl sein, wenn nach einer natürlichen Alternative zur Brustvergrößerung mit Implantaten gesucht wird. So ist die Vergrößerung um eine halbe Körbchengröße möglich, die zumal dauerhaft bestehen bleibt.

Für eine ganze Körbchengröße mehr wären zwei Behandlungen notwendig, zwischen denen mindestens drei Monate liegen sollte. Solange dauert es, bis das endgültige Ergebnis einer Brustvergrößerung mit Eigenfett erreicht ist.

Wie funktioniert der Eingriff bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Im ersten Schritt einer Brustvergrößerung mit Eigenfett erfolgt die Fettabsaugung, auch Liposuktion genannt. Die Entnahme der Fettzellen aus Bauch, Hüfte und Co. erfolgt mittels feiner Kanülen. Direkt nach der Liposuktion werden die Fettzellen in die Brüste eingebracht. Sehr entscheidend ist, dass die Fettzellen nicht in ihrer Form oder Struktur verletzt werden. Ansonsten würden sie nicht einheilen und der Körper würde sie wieder abbauen.

Brustvergrößerung mit Eigenfett

Aus diesen Gründen wird die Fettabsaugung deutlich schonender und sanfter als bei einer normalen Liposuktion durchgeführt. Die Einspritzung der entnommenen Fettzellen erfolgt im Unterhautgewebe, und zwar in der Form eines Fächers. Auch unter den Brustmuskel werden Fettzellen gespritzt. Wichtig ist, dass es sich um gut durchblutetes Gewebe handelt. So ist eine optimale Verteilung und Einheilung der Fettzellen gewährleistet. In der Regel reicht für Brustvergrößern mit Eigenfett eine Lokalanästhesie aus. Auf Wunsch ist aber auch Dämmerschlaf oder Vollnarkose möglich.

Hinsichtlich des endgültigen Ergebnisses bleibt zu sagen, dass meist bis zu 75 Prozent der eingebrachten Fettzellen sich im Brustgewebe anlagern. Eingebracht werden bis zu 500 ml an Fett, von denen also etwa 375 ml dauerhaft in der Brust verbleiben. Dies konnte in internationalen medizinischen Studien nachgewiesen werden.

Fazit über Brust vergrößern mit Eigenfett

Sich die Brüste vergrößern mit Eigenfett zu lassen, bietet sich besonders für Frauen an, die nur eine minimale Veränderung an Ihrer Brust vornehmen lassen möchten. Es ist sicherlich eine gute Alternative zu einer Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten, hat aber auch seine Grenzen. Zu den Vorteilen von Brustvergrößern mit Eigenfett zählt sicherlich, dass es sich um einen minimalen, schonenden Eingriff handelt.

Auf der anderen Seite hat auch eine Brustvergrößerung mit Implantaten ihre ganz eigenen Vorteile. So kann mit einem einzigen Eingriff eine oder zwei Körbchengrößen erreicht werden. Es hängt also ganz entscheidend davon ab, wie die Wünsche und Vorstellungen im Einzelnen aussehen.

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